GESPRÄCH DER BIs MIT DEM REGIERUNGSPRÄSIDENTEN VON OBERFRANKEN

 

Am 13.08.2014 beteiligte sich unse AK-Mitglied Martin Hofmann an dem Gesprächsaustausch mit der Regierung von Oberfranken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier die Pressemitteilung der BIs:

 

Gespräch mit Regierungspräsidenten Wenning am 13.08.2014

Für unsere Heimat ohne Monsterstromtrasse

Die zentrale Forderung der Trassengegner wurde heute noch einmal in Bayreuth bei einem Gespräch mit Herrn Regierungspräsidenten Wilhelm Wenning erläutert.

„Wir sind erst dann am Ziel, wenn die Planung des Ost-Korridors ganz aus dem Bundesbedarfsplangesetz und dem Netzentwicklungsplan gestrichen wird“, so die Sprecher der Bürgerinitiativen.

 

Die Süd-Ost-Passage ist nicht notwendig für die Versorgungssicherheit in Bayern, nicht für eine dezentrale Energieversorgung.

In einem Schreiben der Bundesnetzagentur an die Gegner der Trasse vom 25.07.2014 heißt es wörtlich:

Verbesserte Voraussetzungen für einen grenzüberschreitenden Stromhandel zu schaffen, ist Ziel des Dritten Energie-Binnenmarktpakets der Europäischen Union (EU 714/2009), das am 3. März 2011 in Kraft trat.

Dazu bedarf es einer Verstärkung der transeuropäischen Verbindungen und der Energieinfrastrukturen, sowohl innerhalb der Mitgliedsstaaten als auch zwischen ihnen.

 

Was immer befürchtet wurde ist damit Gewissheit:

Deutschland soll Netze bereitstellen, um den internationalen Stromhandel sicher zu stellen. Heimat wird zerstört, Gesundheit gefährdet. Und das alles für Atomstrom aus Polen oder Russland?

 

„Die Menschen in Deutschland wollen eine Energiewende. Wir haben verstanden, dass es höchste Zeit ist für neue Technologien und für mutige Projekte. Wir wollen Vorreiter einer neuen, ressourcenschonenden und ökologisch sinnvollen Energiegewinnung und Nutzung sein.“

Die Politik hat es versprochen. Die Umsetzung ist komplex. Wirtschaftliche Interessen konkurrieren mit menschlichen Bedürfnissen.

 

Wir, die Gegner der Süd-Ost-Passage, fordern daher weiter das Einhalten der Klimaschutzziele.

Wir fordern eine Energiewende, die nicht weiter Lebensräume und Ressourcen zerstört.

Wir fordern Transparenz und offene Diskussionen.

Wir fordern den Schutz unserer Heimat und unserer Gesundheit.

 

Wir sind stolz auf das bisher Erreichte, wir sind jedoch noch lange nicht am Ziel.

 

Für weitere Fragen und Interviews stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Carl

Pressestelle Aktionsbündnis der Trassengegner der Gleichstromtrasse Süd-Ost

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